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LICHT IM OSTEN

Ethikunterricht an Schulen - Moldawien

Bevor junge Menschen in die Falle geraten: Aufklärung und Vermittlung christlicher Werte

Die Hintergründe

Im neunzehnten Jahrhundert noch als die Kornkammer Europas bezeichnet, ist die Republik Moldau heute eines der ärmsten Länder Europas. Das Land leidet unter einer Identitätskrise, da die Republik in ihrer Geschichte immer wieder unter Fremdherrschaft regiert wurde. Wechselnde Kultur- und Spracheinflüsse beeinflussten Land und Leute.

Die wirtschaftliche Situation im Land ist seit Jahren äußerst angespannt und es herrschen hohe Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit unter den Menschen. Viele verlassen daher ihr Land, um im Ausland ihr Glück zu suchen. Dabei lassen viele sogar ihre Kinder allein zurück, wodurch diese meist verarmt und heimatlos auf der Straße leben müssen.

Die aussichtslos scheinende Situation macht gerade die junge Generation zur leichten Beute für kriminelle Gruppen. Die jungen Leute geraten schnell in die kriminellen Fänge von Schlepperbanden oder der organisierten Drogenmafia. Die Republik Moldau nimmt schon seit einigen Jahren den ersten Platz in Europa ein, was die Zahl von Jugendlichen angeht, die als Opfer von Schlepperbanden im Westen zur Prostitution gezwungen werden. Zur Vorbeugung und Bekämpfung wird von offizieller Seite wenig getan, auch nicht im Blick auf andere Gefahren wie Rauchen, Alkoholmissbrauch und Drogen. Stattdessen sieht man überall aktive Werbekampagnen für Tabak- und Alkoholerzeugnisse. Jährlich sterben mehr Menschen an Leberzirrhose oder einer Überdosis Drogen, die meisten davon im Alter unter 35 Jahren.

Das Projekt

Ein Kernprojekt unseres Partners LICHT IM OSTEN Moldawien ist seit 2004 der Ethikunterricht an öffentlichen Schulen des Landes. Sieben Mitarbeiter klären jährlich mehr als 15.000 Schüler und ca. 300 Lehrer über die Bedrohung junger Menschen durch Drogen-, Alkoholmissbrauch, Gefahren durch Aids und den um sich greifenden Menschenhandel auf. Dabei wird den jungen Menschen und Lehrern auch der christliche Glaube als Werte-Basis für eine effektive Prävention und Orientierung vermittelt.

Das große Engagement der fachkompetenten Mitarbeiter und deren Herz für die jungen Menschen führen zu einer authentischen und effektiven Umsetzung des Projekts. Der durchgeführte Unterricht findet sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern und mancher Schulleitung großen Anklang. Viele der Schüler sind sich der direkten Bedrohung durch diese Gefahren nicht bewusst und sind daher sehr dankbar für die umfassende und professionelle Aufklärung. Von offizieller Seite wird zur Vorbeugung und Information wenig getan, deswegen ist der Ethikunterricht so wichtig.

Sergej Gultschenko, Leiter von LICHT IM OSTEN Moldawien, Projektverantwortlicher:
„Den Dienst in den Schulen führen wir schon seit einigen Jahren durch. Vor einiger Zeit beschlossen wir ihn zu erweitern, da wir immer mehr sehen, wie wichtig er für die Schüler ist. Wir greifen dabei Themen auf, die für die Schüler aktuell und wichtig sind. Wir Christen sollten die ersten sein, die gegen diese Übel angehen, welche das Volk zu verderben drohen. Das Effektivste, was wir tun können, ist mit Jugendlichen und Kindern zu arbeiten. Denn es ist viel leichter, diesen schlimmen Entwicklungen vorzubeugen, als sie später aufzufangen und deren Schäden zu heilen. Die Statistik zeigt, dass die Vorbeugung der wirkungsvollste Weg ist, Suchtprobleme zu mindern. Wir sind der Meinung, dass gerade Schulen strategisch wichtig sind, um Schülern eine gesunde Lebensweise zu vermitteln. Inzwischen konnten wir schon mit den Leitungen zahlreicher Bildungseinrichtungen freundschaftliche Beziehungen aufbauen. Gewöhnlich kommen wir in eine Schule, fragen dort die Leitung, ob wir mit den Kindern sprechen können und zeigen ihr den Inhalt des Unterrichtsstoffes. Und wenn wir die Genehmigung haben, gehen wir in die Klassen.“

Stimmen zum Projekt

Klassenlehrer

„Ich bin überzeugt von der Wichtigkeit dieser Arbeit. Sie sollte in einem möglichst großen Rahmen durchgeführt werden: unter den Kindern, unter den Eltern und unter den Lehrern – für alle Altersgruppen. Soweit ich es einschätzen kann, ist das Ergebnis sehr gut. Keins der Kinder blieb gleichgültig. Nach dem Unterricht sprechen die Schüler noch lange miteinander und tauschen Meinungen aus. Auf jeden Fall habe ich noch keinen erlebt, der gegen das Gehörte gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Deswegen möchte ich Ihnen Danke sagen. Vielen, vielen Dank für die getane Arbeit.“

„Ich bin pädagogische Leiterin des Lomonossow-Gymnasiums. Ich habe fast alle Vorlesungen besucht und bin der Meinung, dass LICHT IM OSTEN mit seinen Vorlesungen eine bedeutende und nützliche Arbeit getan hat. Für die Kinder ist das entscheidend wichtig, sie haben viel aus den Unterrichtseinheiten gelernt und sie werden sich in ihrem künftigen Leben sicherlich an diese Ratschläge halten.“

Schüler

„Es wurden sehr viele Probleme, auch die Folgen des Menschenhandels besprochen. Die Leute kommen ins Nachdenken. Und es wurden viele Warnungen ausgesprochen. Das ist wirklich sehr wichtig, sehr interessant und informativ.“

„Vielen Dank dafür, dass Sie solche Vorlesungen in der Schule durchführen. Also mich zumindest brachten sie zum Nachdenken, das macht einem schon Angst irgendwie. Zum Nachdenken nicht nur über mein Leben, sondern auch über das Leben der mir nahe stehenden Menschen, über mein künftiges Familienleben, wie es sein soll.
Zum Nachdenken über meine Gesundheit, darüber, wie ich meinen Körper in Reinheit halten soll. Eigentlich, wenn ich mit anderen spreche, zumindest mit den Jungs aus meiner Klasse, aus meiner Schule, so sind sie auch aufgewühlt, sie stehen auch unter der Wirkung des Gehörten. Deswegen vielen Dank an Sie, machen Sie weiter so!“

Dozenten des Programms

„Arbeit in den Schulen gibt es unendlich viel. Allein in Kischinau gibt es einige Dutzend Schulen. Tausende Schüler haben noch keine einzige Vorlesung von uns gehört. Sie fragen sich vielleicht, welchen Nutzen unsere Vorlesungen haben. Erstens sind es neue Bekanntschaften. Wir laden sie dann in christliche Clubs und auf christliche Freizeiten ein. Dort hören sie zum ersten Mal von Christus. Viele von ihnen kommen auf diese Weise zum Glauben an Jesus Christus. Und außerdem erreichen wir auf diese Weise drei Zuhörergruppen: Schüler, Lehrer und Schulleiter sowie Verwandte und Angehörige der Schüler.“

Die Finanzierung

Projektkosten: jährlich 17.000 €

für Personal- und Fahrtkosten der Lehrer sowie Kosten für Unterrichts- und Anschauungsmaterialien.
Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch Spendengelder.

Ihre Hilfe

Sie können das Projekt unter Angabe der Projektnummer 66084 „Ethikunterricht Moldawien“ unterstützen.

LICHT IM OSTEN FÖRDERSTIFTUNG | Zuffenhauser Str. 37 | 70825 Korntal-Münchingen | Germany
Telefon: +49 (0)711-839908-0   Fax: +49 (0)711-839908-4
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